News aus Berlin

Bereits seit 3 Tagen verweile ich in Berlin. Zusammen mit Sebastian Döhrer und weiteren deutschen Fahrern konnte ich bereits einige harte Trainings absolvieren. Hier steht dazu beste Infrastruktur zur Verfügung: Dies ist einerseits das Velodrom mit einer 250 Meter Holzbahn. Alljährlich werden in dieser Halle die 6-Tagrennen von Berlin ausgetragen. Andererseits dürfen wir im Sportforum sowohl die Krafträume als auch die Leichtathletikhalle benutzen. Ich war überwältigt von der Breite der Sportarten, welche im Sportforum beheimatet sind. Später klärte mich Sebastian auf, dass dies der grösste Olympiastützpunkt Deutschlands sei, sozusagen das Magglingen der Deutschen. Hier gibt’s mehr Infos.

Nun gut, aber trainieren muss man auch da noch selbst. Gemeinsam mit 7 anderen Sprintern fällt es aber bedeutend leichter richtig ans Limit zu gehen. Am Freitag durften Döhrer und ich mit denjenigen Fahrern mittrainieren, die sich für den Weltcup in Cali vorbereiten. Ebenfalls dabei waren Robert Förstemann, Tobias Wächter und der Pole Damian Zielinski. Ich konnte also die Trainingsintensität und deren Umfang mal live miterleben. Es ist schon ganz was anderes, im Vergleich zu dem, was ich bis jetzt trainiert habe. Ich glaube, dass mir diese Tage sehr viel für die zukünftigen Rennen bringen werden! Nach dem Training machte ich mich mit dem Strassenrad auf zum Hotel – einmal quer durch die 3,5 Millionen-Hauptstadt Berlin 😉 Hier die Route.

Leider werden wir morgen nicht im Berliner Velodrom trainieren können, da der Handballclub Berliner Füchse Ihr Champions-League Heimspiel gegen HC Dinamo Minsk im Innenraum des Velodroms austragen. Doch das ist kein Problem: Wir verlegen unser Training einfach auf die Rennbahn von Frankfurt an der Oder. Danach steht am Montag ein verdienter Ruhetag an. Ich hoffe, ich werde nicht so kaputt sein, dass ich den ganzen Tag schlafe, sondern ich noch etwas in Berlin rumschländern mag.

So, das wars mal fürs erste, en Guete und tschüsss….
Dave

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Saisonabschluss in Oerlikon, Berlin und 3-Jour d’Aigle

Am kommenden Dienstag, 25. September wird die Sommersaison 2012 auf der offenen Rennbahn in Oerlikon mit einem Abschlussmeeting beendet. Meine Saison ist damit aber noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil, es geht erst richtig los. Die Wintersaison mit Rennen in ganz Europa steht auf dem Programm. Um entsprechend in Form zu sein, bereite ich mich mit Teamkollege Sebastian Döhrer während einer Trainingswoche in Berlin darauf vor.

Gleich danach stehe ich beim 3-Tagerennen in Aigle (VD) mit Sebastian und einem weiteren Schweizer am Start. In diesem Jahr würden 3 Schweizer Sprinter an diesem Event teilnehmen. Da es aber nur 2 Startplätz gibt, wird eine interne Qualifikation durchgeführt. Aufgrund der guten Resultate in der vergangen Saison, bin ich glücklicherweise davon befreit und kann mich optimal auf das Rennen vorbereiten.
Erwartet wird ein starkes internationales Feld, wie bereits in den Jahren zuvor. Mehr zu diesem Rennen gibt’s auf der Website des Rennens (hier).

Weiteres zu den Terminen der Rennen der Wintersaison poste ich fortlaufend hier.

sportliche Grüsse
Dave

Montceau-les-mines, Oerlikon, Oeschelbronn und Aigle…

…diese Orte haben eines gemeinsam: Sie haben eine Radrennbahn auf deren ich diese Woche Rennen gefahren bin oder noch fahren werde.

Am vergangenen Sonntag startete ich zusammen mit Tristan Marguet und Sämi Horstmann bei der ersten Auflage des Rennens „Montceau en piste“ in Montceau-les-mines (Photos). Das Sprinterfeld war mit hochklassigen Franzosen gespikt, unter anderem mit Quentin Lafargue und Julien Palma. So versuchte ich hauptsächlich von ihnen so viel wie nur möglich zu profitieren.

Bereits 2 Tage später galt es in Oerlikon ernst. Im Ausscheidungsfahren und im Scratch wollte ich mich beweisen und zeigen, dass ich auf gutem Weg bin. Mit dem
4. Rang im Ausscheidungsfahren gelang mir dies auch. Noch besser machte es Teamkollege Sämi Horstmann, der diesen Wettkampf gewann.

Weitere 2 Tage später verabschiedete sich die Radsportgrösse Sven Krauss vom aktiven Rennsport und organisierte zu diesem Anlass ein Abschiedsrennen. Dieses fand auf der Rennbahn von Öschelbronn, in der Nähe von Stuttgart, statt. Gemeinsam mit Martin Rupf, einem Deutschen Fahrer, bestritt ich diesen Wettkampf. Beim abschliessenden Madison kam ich leider zu Fall. Weshalb ich stürzte, ist mir aber bis jetzt noch unklar. Zum Glück habe ich nur kleine Schürfungen an den Knien und am Ellenbogen. Denn bereits Heute Abend findet in Aigle die Trophée Raspoutine statt.

Nach diesen Rennen werde ich mir eine lockere Woche gönnen, um mich komplett erholen zu können. Denn die grossen Rennen in diesem Winter stehen erst noch bevor. Mehr dazu gibts unter „Termine“ (hier).

Sportliche Grüsse
Dave