intensive Trainingseiheit in Grenchen

v.l.n.r.: Frossard, Jansen, Stäuble und Gubi

v.l.n.r.: Frossard, Jansen, Stäuble und Gubi

Gestern durften ich mit unserem TrackTeam BE electric FOCUS eine knackige und intensive Trainingseinheit im Velodrome Suisse absolvieren. Gemeinsam mit dem Junior Marc Frossard, Elitefahrer Reto Stäuble, dem unverwüstlichen Gadget Gubi aka Stephan Gubler und dem immer anwesenden Team Capo Matteo Minder wurden einige Startübungen trainiert und die Rennräder für die Meisterschaften von Montag und Dienstag optimal eingestellt.

Nun hoffen wir, dass das Wetter hält und die Rennen auf der offenen Rennbahn in Oerlikon stattfinden können.

Bis zum nächten mal – Dave

Advertisements

Sturz im Scratch und die Nacht danach

Gestern Abend um 19:15 Uhr wurde zum Meisterschaftsrennen im Scratch gestartet. Das über 45 Runden führende Rennen wurde von 30 Fahrern in Angriff genommen. Ich hoffte auf ein schnelles Rennen mit einem Massensprint des Feldes, da ich mir dabei die grössten Chancen ausrechnete. Doch was heraus kam, war eine Nacht ohne Schlaf und viel Schmerzen.

Von Beginn weg wurde vom VC Mendrisio, mit den Favoriten Beer und Pasche, ein hohes Tempo angeschlagen. In den ersten 20 Runden konnte ich mich perfekt im Feld verstecken und verbrauchte nicht viele Körner. In der zweiten Hälfte des Rennens wurde die Pace erneut verschärft und es wurde zunehmend schwieriger, sich von den hinteren Positionen nach vorne zu arbeiten. Auch in dieser Phase des Rennens lief es eigentlich noch für mich. Ich positionierte mich im Kreis der Favoriten und bewegte mich konstant im vorderen Drittel inkl. Materialschadendes Feldes, um bei Angriffen reagieren zu können. Etwa einen Kilometer vor dem Ziel war die Hektik im Peloton extrem spürbar, alle versuchten bei Geschwindigkeiten von über 60km/h noch irgendwo eine Lücke im Windschatten zu finden. Und dann knallt‘s direkt vor mir. Ein Konkurrent verlor das Gleichgewicht, prallte auf die Bahn und die nachfolgenden Fahrer überschlugen sich. Mir blieb keine andere Möglichkeit, als zu versuchen mit einem kleinen Sprung drüber zu springen. Via Cote d’Azur (unterster blauer Bereich auf der Bahn) und Wiese schaffte ich es wieder in Richtung Bahn, da ich nun im rechten Winkel auf die Bahn zufuhr, überschlug ich mich trotzdem.

lediertes BeinEinen kurzen Moment blieb mir die Luft weg, da es ein heftiger Schlag auf die linke Schulter und Hüfte mit anschliessender Rutsch-Partie gab. Bekanntlich schmerzen Stürze immer drei Mal, das 1. Mal beim Sturz, das 2. Mal bei der Reinigung und das 3. Mal im Bett.

So war es auch in meinem Fall. Meine gute Nachtlinke Körperhälfte ist vom Schienbein, über Oberschenkel, Hüfte bis zur Schulter etwas abgeraspelt. Bereits das Duschen und Auswaschen der Wunden war alles andere als ein Vergnügen. Und als ich endlich das Bett erreicht hatte, konnte ich mich alleine fast nicht mehr hinlegen, geschweige denn einschlafen.

Das Rennen wurde übrigens von Tristan Marguet gewonnen – gratuliere Titi!

Nun schaue ich vorwärts und hoffe, dass ich am Donnerstag, 28. August bei der Track Cycling Challenge in Grenchen beim C1 Keirin wieder voll in die Pedalen treten kann (gewinne hier Tickets). Aber spätestens am 16. September bei den Sprint und Keirin Meisterschaften will ich wieder voll angreifen können.

Ps.: hier noch den Beitrag zur Bahn-SM im Sportaktuell

Gruess Dave

Bahnmeeting in Oerlikon

Gestern Abend fand bereits der zweite Rennabend der Saison in Oerlikon statt. Dieses war mit Fahrern wie Stefan Küng, Claudio Imhof, Frank Pasche und vielen mehr sehr gut besetzt und die Rennen wurden entsprechend hart ausgetragen.

pic/ Elisa Haumesser

Australienne start von mir pic/ Elisa Haumesser

Beim Ausscheidungsfahren wurde von Beginn weg um die besten Positionen gekämpft. Dabei versuchte ich mich von Anfang an in den vorderen Reihen aufzuhalten. Dies gelang mir auch relativ gut, kostete aber etwas zu viele Körner, da ich mich nie einreihen konnte. So musste ich einsehen, dass es so nicht ganz nach vorne reicht. Anschliessend folgte das Australienne. Dabei ging es darum, vom Hintermann nicht überholt zu werden und wenn möglich seinen Vordermann einzuholen um ihn damit aus dem Rennen zu nehmen. Ich startete vor Frank Pasche und hinter Florian Suter. Da Suter als Sprinter sehr schnell starten würde und Pasche als 4-km Verfolger eher gegen Ende des Rennens zusetzten würde, entschied ich mich, das Rennen etwas verhaltener anzugehen. Mit dieser Taktik konnte ich zwar Flo Suter nach Rennhälfte einholen, landete aber am Ende trotzdem nur auf Rang 4.
Das Sratch-Rennen ist schnell erzählt. Es wurde 18 Runden zügig gefahren und am Ende gab es einen langen und schnellen Schlusssprint, bei dem ich mich etwas zu wenig weit vorne im Feld aufhielt. Am Ende konnte ich die Lücke nicht mehr schliessen und fuhr im Feld ein.

pic/ Elisa Haumesser

Flo Bolt vor mir und Frank Pasche

weitere coole Bilder findet Ihr auf der Facebook-Seite von Elisa Haumesser -> check it out

Ps.: Heute Abend findet das erste Brugger Abendrennen der Saison statt www.abendrennen.ch

 Bis dann Gruess Dave

Training und Materialübergabe in Grenchen

Bereits zum dritten mal treffen wir uns mit dem Team im Velodrome Suisse in Grenchen. Heute wird aber nebst den Trainingseinheiten auch noch das neue Trikot abgegeben.

image

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren: BE electric, Focus, Casco und allen weiteren!
Sportliche Grüsse aus dem Velodrome Suisse in Grenchen Dave

Bronze im Sprint-Omnium

Nach zwei Renn-Tagen, drei verschiedenen Disziplinen und sieben einzelnen Rennen durfte ich die Silbermedallie entgegennehmen. Im 1’000m Zeitfahren gab es für mich dann nur noch die Leder Medaille, dafür konnte Bruder Pipo – „the Lion King“ – auf dem Podest die Silbermedaille abholen!!!

Am SM-Montag und Dienstag gab es auf der offenen Rennbahn in Oerlikon fünf Schweizermeister Titel zu gewinnen. Im Sprint-Omnium wollte ich unbedingt meinen dritten Platz vom Vorjahr verteidigen. Da das Omnium immernoch aus Sprint, Keirin, sowie einem Ausscheidungsfahren bestand, wusste ich, dass der Platz ganz oben schwierig werden würde. Denn das Ausscheidungsfahren ist auch im vergangenen Jahr nicht zu meiner Paradedisziplin geworden. Dafür konnte ich bei den internationalen Sprint und Keirin Rennen viel wertvolle Erfahrung sammeln. Mit dieser Erfahrung und einem super Team im Rücken durfte ich mein drittes Edelmetall meiner Karriere abholen.

Bronze Medallie im Sprint-Omnium

Bronze Medallie im Sprint-Omnium

Silbermedalliengewinner im 1'000m Zeitfahren bei den Schweizermeisterschaften - Philip Jansen

Silbermedalliengewinner im 1’000m Zeitfahren bei den Schweizermeisterschaften – Philip Jansen

Herzlichen Dank an euch alle – Ihr seid Spitze!!!

Ps.: Nun habe ich auch noch Bescheid von Anti-Doping Schweiz erhalten:

Screenshot_2013-09-11-18-41-36